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Steinholzestrich

Dieser auf Grundlage einer Entdeckung des französischen Physikers Stanislas Sorel basierenden Boden ist quasi der Urahne jeden Estrichs. Er war der erste genormte Estrich und wurde in den Anfängen des 20. Jahrhunderts entwickelt und verbaut. Die Mischung aus Magnesia und einer Magnesiumchloridlösung erstarrt bei der Austrocknung zu einem unglaublich festem Material. Früher auch als Sorelzement bekannt kennen es heute viele als Magnesiaestrich. Die Zuschlagsstoffe können ähnlich wie bei zementgebundenen Materialien vielfältiger Natur sein. Ist es im Beton hauptsächlich Kies, so wird bei einem Steinholzestrich als Füllstoff ein Holzanteil verwendet. 

Ab einer Dichte von 1,6 kg/m³ bezeichnet man die daraus entstehenden Böden als Steinholzestrich. Der hohe Holzanteil verleiht diesem Estrich neben seiner „Leichtigkeit“ (zum Vergleich Zementestriche haben eine Dichte von ca. 2,0 – 2,1 kg/dm³) einige positive Eigenschaften wie fußwarm, weicheres Gehgefühl, antistatisch und wärmedämmend. Die Oberfläche wird ähnlich eines Zementestrichs geglättet und versiegelt. Auch hier erfolgt der Einbau im Verbund auf einem bestehenden oder durch uns neu eingebrachten Zementestrich.

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